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Finanzielle Förderung von Integrationsprojekten


Im Bereich der Abteilung Integration des Ministeriums für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen stehen Landesmittel zur Förderung der Projektarbeit von rheinland-pfälzischen Vereinen, Initiativen und Organisationen im Bereich der Integration zur Verfügung. Dabei sollen insbesondere ehrenamtlich tätige Vereine und Initiativen gefördert werden. Ein Schwerpunkt bei der Förderung sollen Projekte im Bereich der Interkulturellen Öffnung bilden.


Förderung von Kleinprojekten

 

Gefördert werden ehrenamtlich organisierte Kleinprojekte zugunsten von Flüchtlingen.

  • Die Projektförderung erfolgt in Form einer Erstattung von nicht gedeckten Auslagen für Aktionen oder Initiativen (Sachaufwendungen).
  • Gefördert werden können Projekte von Einzelpersonen sowie zivilgesellschaftlicher Organisationen (Vereine oder Initiativen), die ehrenamtlich ein Kleinprojekt zur Unterstützung von Flüchtlingen durchführen.
  • Die Projektförderung erfolgt einmalig und als Fehlbedarfsfinanzierung in einer Höhe von maximal 150,00 Euro.

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Lesen macht stark

Gefördert werden mit der aktuellen Ausschreibung auch Projekte für junge Flüchtlinge

Bibliotheken übernehmen eine wesentliche gesellschaftliche Funktion bei der Herausforderung Flüchtlinge und Asylsuchende in Deutschland zu integrieren. Vor allem Kinder und Jugendliche benötigen schnell Angebote, die sie beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützen. Die Aktionen im Rahmen des Projektes richten sich bereits an Kinder und Jugendliche nichtdeutscher Herkunft, nun können ebenfalls Aktionen gefördert werden, die direkt junge Flüchtlinge ansprechen. Die aktuelle Ausschreibung läuft bis zum 15. November 2015.

Quelle: Stiftung Digitale Chancen/Deutscher Bibliotheksverband e.V.


Förderprogramm für Kulturprojekte mit jungen Flüchtlingen

Projekte, die der kulturellen Bildung von jungen Flüchtlingen dienen oder deren Teilnahme am kulturellen Leben unterstützen, leisten einen wichtigen Beitrag zur Integration. Nicht zuletzt Einrichtungen der Freien Szene sowie einzelne Künstlerinnen und Künstler engagieren sich intensiv auf diesem Feld und erleichtern damit den jungen Menschen den Start in Rheinland-Pfalz. Um die Kulturschaffenden bei der Organisation solcher Angebote zu unterstützen, hat das Kulturministerium ein neues Förderprogramm in Höhe von 50.000 Euro aufgelegt. Damit können Initiativen mit Modellcharakter eine Landesförderung von bis zu 5.000 Euro erhalten.

„Kulturprojekte vermitteln Menschen, die neu in unser Land gekommen sind, nicht nur einen Eindruck vom kulturellen Leben, sondern auch von der Geschichte und der Tradition hierzulande. In Form von Kunst- und Musikkursen zum Beispiel leisten sie zudem einen Beitrag zur kulturellen Bildung. Und nicht zuletzt haben sie auch einen hohen symbolischen Wert, weil sie ein deutliches sichtbares Zeichen dafür sind, dass diese Menschen mit ihrem eigenen kulturellen Hintergrund und ihrem kreativen Können als Bereicherung willkommen sind“, unterstreicht Kulturministerin Vera Reiß.

Bis zum 31. März können Anträge auf die neue Landesförderung bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz (ADD), Willy-Brandt-Platz 3, 54290 Trier, eingereicht werden. Details zu den Voraussetzungen für die Förderung sind in einem Dokument zusammengefasst, das im Internet zu finden ist, unter: 

http://kulturland.rlp.de/uploads/media/Foerderrichtlinie-_Freie_Szene.pdf


Vernetzung und Qualifizierung ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingsarbeit

 

Die Robert Bosch Stiftung fördert im Rahmen des Programms "Qualifizierung und Vernetzung ehrenamtlichen Engagements in der Arbeit für und mit Flüchtlingen" Initiativen und Projekte, die eine systematische und nachhaltige Strukturierung des Engagements in der Flüchtlingsarbeit voranbringen. Gefördert werden können Projekte, die mindestens zwei der folgenden Ziele verfolge

  • Die Qualifizierung von ehrenamtlich Engagierten in der Flüchtlingsarbeit wird etabliert bzw. ausgebaut.
  • Die Vernetzung von Ehrenamtlichen und Initiativen in der Flüchtlingsarbeit wird sowohl untereinander als auch mit anderen ehrenamtlich engagierten Gruppen initiiert bzw. vertieft.
  • Durch Qualifizierung und Vernetzung wird die systematische und nachhaltige Strukturierung des Engagements in der Flüchtlingsarbeit befördert und wo immer möglich in bereits bestehende Formate der Qualifizierung und Koordination ehrenamtlichen Engagements überführt.

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