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Kontaktdaten:

Ehrenamtsagentur Trier
Gartenfeldstraße 22
D-54295 Trier

Telefon: +49 651 9120702 Telefax: +49 651 9120751 E-Mail: kontakt(at)ehrenamts
agentur-trier(dot)de


Ehrenämter für Geflüchtete gesucht!

In den vergangenen Monaten fragten immer wieder Geflüchtete bei uns an, weil sich ehrenamtlich engagieren wollten.

Die Gründe hierfür sind dabei vielfältig: etwas an Dankbarkeit zurückgeben, mit Deutschen in Kontakt kommen und dabei die Sprachkenntnisse verbessern, anderen Flüchtlingen das Ankommen zu erleichtern oder eine sinnvolle Beschäftigung zu erhalten bis es mit einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit klappt.

Wir wollen Geflüchteten den Einstieg ins Ehrenamt ermöglichen und bitten Sie uns zu kontaktieren, wenn Sie sich vorstellen könnten, einem Flüchtling das Ehrenamt in Ihrer Einrichtung zu ermöglichen.

Über den nachstehenden Link können Sie uns Ihren Bedarf hierzu melden: ehrenamtsagentur-trier.de/index.php

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich auch telefonisch zur Verfügung.

Flüchtlinge, die ein ehrenamtliches Engagement suchen, können sich gerne an uns wenden. Es liegen bereits erste Rückmeldungen von Einrichtungen vor, die sich gut vorstellen könnten, einem Flüchtling das Ehrenamt in ihrer Einrichtung anzubieten.


Eine weitere Möglichkeit, sich als Flüchtling für andere zu engagieren, wäre das

Freiwillige Ökologische Jahr mit Flüchtlingsbezug

Seit dem Programmjahr 2016/17 gibt es auch im Freiwilligendienst „Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)“ ein landesgefördertes Integrationsprojekt für geflüchtete Menschen im Alter von 18-27 Jahren.
Interessenten über 27 Jahre haben die Möglichkeit am „Ökologischen Bundesfreiwilligendienst (ÖBFD)“ teilzunehmen.

In ganz Rheinland-Pfalz bieten Einsatzstellen in den unterschiedlichsten Bereichen vielfältige Tätigkeiten mit ökologischem Hintergrund an: Dazu gehören u. a. Bauernhöfe, Bauunternehmen, Bildungseinrichtungen, Einrichtungen der Agrarwissenschaft, der Geologie und Chemie, Forstbetriebe, Gärtnereien, Kindergärten, Labore, Naturschutzzentren, Weinbaubetriebe, Wildtierpflegestationen, Zoos und viele andere mehr.

Die positiven Erfahrungen der Integrationsarbeit im FÖJ zeigen, dass ein Freiwilligendienst ein Format sein kann, um den Brückenschlag für Menschen mit Fluchthintergrund zu vereinfachen und den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern.
Die Wertschätzung der einzelnen Person und ihrer Kompetenzen hat für uns dabei oberste Priorität.

Das macht unser Angebot für Sie besonders interessant:

  • Rücksichtnahme auf Integrationskursmaßnahmen. Integrationskurse und andere Sprachangebote können dienstbegleitend wahrgenommen werden. Die Arbeitszeit pro Tag reduziert sich sodann um die Zeit des Sprachkurses.
  • gute Erreichbarkeit der Einsatzstellen mithilfe des ÖPNV bzw. die Möglichkeit vor Ort ein eigenes Zimmer zu mieten
  • der Aufenthaltsstatus ist für die Teilnahme am Programm nicht relevant (Zustimmung der Ausländerbehörde vorausgesetzt [Beschäftigungserlaubnis])
    die Arbeit im Tandem mit einem/r deutschen FÖJ’ler/in gleichen Alters, um voneinander und miteinander lernen zu können. Dies schließt die regelmäßige Unterstützung im Arbeitsalltag mit ein Fünf spannende, einwöchige Bildungsseminare zu verschiedenen Themenkomplexen (z. B. Energie, Ernährung, Natur- und Artenschutz, Ökosystem Meer, bürgerschaft-liches Engagement, politische Bildung)
  • Unterstützung bei dem Kontakt mit Behörden; wichtige Behördengänge (z. B. im Rahmen des Asylverfahrens) können während der Arbeitszeit im FÖJ wahrgenommen werden
  • Finanzielle Zuschüsse in Form von einem monatlichen Taschengeld (186 €) und einem Verpflegungszuschuss (103 €), ggf. zusätzlich in Form eines Mietzuschusses (186 €).
  • Sozialversicherungsleistungen: Die Teilnehmer sind während des FÖJs vollumfänglich sozialversichert (Kranken-, Pflege-, Renten-, Unfallversicherung)
  • Urlaubsanspruch in Höhe von 30 Arbeitstagen

Darüber hinaus haben sich für eine gelingende Integrationsarbeit folgende Bausteine besonders bewährt:

  • Gesellschaftliche Teilhabe durch eine sinnvolle, vielfältige Tätigkeit an der Einsatzstelle und die Teilnahme an den FÖJ-Seminaren sowie –Projekten
  • Engmaschige Zusammenarbeit mit (Jugend-)Migrationsdiensten
  • Kennenlernen eines geregelten Tagesablaufs im Rahmen einer 39-Stunden-Woche
  • professionelle Einführung, Anleitung und darüber hinausgehende Unterstützung bei der Arbeit durch das Fachpersonal der Einsatzstellen
  • die Chance zur Teilnahme an Fortbildungen
  • die Möglichkeit Sprachkenntnisse nicht nur theoretisch zu erwerben, sondern auch praktisch an der Einsatzstelle, auf Seminaren oder bei Projekten anzuwenden
  • Individuelle pädagogische Begleitung an der Einsatzstelle und auf den Seminaren durch Alexander Richardt
  • Angebote zur beruflichen Orientierung und zum beruflichen Übergang durch gezielte Gespräche, Kompetenzermittlung und Praktika. Unterstützt wird diese Arbeit durch die Zusammenarbeit mit unseren Netzwerkpartnern


Das FÖJ-Programmjahr beginnt stets am 1. August und endet am 31. Juli des Folgejahres, ist also auf ein Jahr angelegt. Spätere Eintritte bis Dezember des Programmjahres sind auch möglich.

Bei Rückfragen (auch bezüglich offener Stellen in unserer Region) wenden Sie sich an:

Zentralstelle FÖJ Rheinland-Pfalz
und Zentralstelle des Trägerverbundes FÖJ-Ring C/o Forstamt Hachenburg Forstliches Bildungszentrum Rheinland-Pfalz

In der Burgbitz 4

57627 Hachenburg

FÖJ-Zentralstelle Rheinland-Pfalz und Zentralstelle Trägerverbund FÖJ-Ring:
Telefon: 02662-9547-600
Mail: foej@wald-rlp.de (erreicht alle Mitarbeiter/Innen im FÖJ-Team Hachenburg)